Antifaschistische Bildungsreise Warschau 2017

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Zwischen Juli und September 1942 deportierten die deutschen Besatzer mehr als 240.000 Jüd_innen aus dem Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Treblinka. Am 19. April 1943 begann die jüdische Kampforganisation „Żydowska Organizacja Bojowa“ einen bewaffneten Aufstand gegen die SS, um ein Zeichen gegen die Liquidierung des Ghettos zu setzen. Während der rund vier Wochen dauernden Kämpfe wurden mehr als 56.000 Jüd_innen von SS- und Polizeieinheiten getötet oder deportiert. Nur wenigen gelang die Flucht. Vom 25. bis 29. Oktober wollen wir uns auf die Spuren des Aufstands machen, und an die Geschehnisse erinnern. Auf dem Programm stehen außerdem die Auseinandersetzung mit der deutschen Besatzung Warschaus und der aktuellen politischen Lage in Polen.

Termin: 25.-29.10.17, sowie ein verpflichtendes Vorbereitungsseminar am 07.10.16

Teilnehmer_innenbeitrag: Schüler_innen: 15 Euro/ Studierende, Auszubildende, Sozialleistungsempfänger_innen: 20 Euro/ Solibeitrag: 30 Euro. Im Teilnehmer_innenbeitrag sind Transfer ab Berlin Hbf, Übernachtung, Frühstück und Abendbrot, sowie alle weiteren Transportkosten und Eintritte in Museen enthalten.

Wichtig: die Teilnahme ist grundsätzlich für Personen im Alter zwischen 14 und 35 Jahren möglich, aber Personen die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung ihrer Eltern.

Englischkenntnisse sind von Vorteil, aber ausdrücklich keine Voraussetzung für die Reiseteilnahme.

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