NEWSLETTER: Februar 2014

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Kurzer Bericht von der LSpR-Klausurtagung am 25./26.Januar

Wir begannen die Tagung mit einer Zwischenbilanz der letzten Monate und einer langen Debatte zu unserem Verständnis von Jugendverbands- und Gremienarbeit. Trotz verschiedenster Vorstellungen und Prägung sind wir uns einig, den Landesverband in seiner Arbeit unterstützen zu wollen. Leider heißt das in erster Linie vor allem organisatorisch Vieles auf dem Schirm zu haben, was uns auch stehts die meiste Zeit kostet. Neben diesem „Grundrauschen“ vertreten wir den Verband auch nach außen und kümmern uns um die Öffentlichkeitsarbeit. Aber wir wollen in diesem Jahr auch mit eigenen Projekten an den Start gehen. Zum Beispiel planen wir eine Bustour zur Gewinnung neuer Mitglieder, eine Zeugnisverbrennung und wir wollen alte und neue Materialien produzieren. Außerdem bringen wir uns natürlich wieder in Bündnisse ein (wo wir vor allem auch auf Eure Unterstützung setzen) und beteiligen uns an Aktionen auf der YOU, dem 1.Mai, Blockupy und was da noch so kommen mag.
Da wir leider immer noch zu 5. sind (also inklusive der großartigen Unterstützung unserer LaGeFü) hoffen wir sehr, dass uns die nächste LVV am 22.2. mit mindestens 2 neuen arbeitsfreudigen LSpR-Mitgliedern überraschen wird.

Rosa&Karl 2014

Wie bereits im vergangenen Jahr, hat sich der Landesverband wieder an der Aktionswoche und der Demonstration zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beteiligt. Gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen, den Falken, Jusos Berlin, der Naturfreunde-Jugend, Hashomer Hatzair und der DGB-Jugend Berlin/Brandenburg wurde sich mit der Geschichte linker Kämpfe und ihren Niederlagen kritisch auseinander gesetzt. Der Landesverband hat sich mit einer Veranstaltung beteiligt, die sich kritisch mit Lenin beschäftigt. Andere Veranstaltungen drehten sich um Rosa Luxemburgs Ideen und Überzeugungen, den Konflikt um Revolution vs. Reformismus, Linkes Gedenken, das Ende des Realsozialismus 1989 und die Oktoberrevolution.

An der Demonstration, die durch das ehemalige Zeitungsviertel und den Ort des Aufstands von 1919 führte, nahmen schließlich knapp 500 Menschen teil.

Wer Veranstaltungen und Demo verpasst hat, kann die Redebeiträge hier nachhören: http://rosaundkarl.blogsport.de/2014/01/14/redebeitraege/ und einen Mitschnitt unserer Veranstaltung hier finden: http://rosaundkarl.blogsport.de/2014/01/29/veranstaltungs-mitschnitte/

 

15. LVV – 22. Februar 2014

Am 22. Februar findet von ca. 10- 17Uhr unsere 15. Landesvollversammlung statt. Dieses Mal im Schloss 19 in Berlin-Charlottenburg (Schloss­stra­ße 19, 14059 Ber­lin). Wir widmen uns zum einen der Wahl der BuKo-Delegierten und zum anderen der Wahl der Nachrücker_innen in den Berliner LSpR. In unserer Workshopphase widmen wir uns wieder dem Frauen*kampftag, jedoch diesmal von der praktischen Seite. Zusammen mit euch wollen wir ein Transpi malen und uns Aktionen für die Demo überlegen. Der zweite Workshop beschäftigt sich mit der Flüchtlingssituation in Berlin. Zu diesem Anlass haben wir einen Referenten eingeladen, der nach einem kurzen Input mit euch über das Thema diskutieren wird.

Alle Sympathisant_innen und Mitglieder sind herzlich eingeladen!

Frauen*kampftag 2014

Am 16.02.14 hat sich wieder das Bündnis zum Frauen*kampftag 2014 getroffen. Für uns Berliner_innen gilt – Helfer_innen und Ordner_innen werden gesucht. Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei anja@solid-berlin.org. Desweiteren werden noch Acts für das Abschlusskonzert gesucht, zu dem wir bis jetzt eine Zusage von Sookee haben und Djanes für die Party am Abend. Diese wird im James June (http://www.jamesjune.de/) an der Weberwiese stattfinden. Das nächste und letzte Bündnistreffen wird am 28.02 stattfinden, wo wird noch bekanntgegeben. Weitere Infos und den Aufruf findet ihr auf http://www.frauenkampftag2014.de/.

 

Auswärtssieg in Cottbus

Wie jedes Jahr haben die Nazis wieder versucht in Cottbus die Geschichte umzudeuten und die Bombardierung der Stadt für ihre nationalsozialistische Propaganda zu verklären. Und wie bereits im letztem Jahr sind sie damit ordentlich auf die Schnauze gefallen. Dank sechs Blockaden, über 500 Blockierer*innen und tausenden weiteren Gegendemonstrant*innen konnten die Nazis gerade mal wenige Hundert Meter zurücklegen, bevor sie wieder nach Hause fahren durften. Wir waren mit mehreren Basisgruppen vor Ort und haben gemeinsam mit unserem brandenburgischen Schwesterverband unseren guten Teil dazu beigetragen.