Newsletter: November 2014

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Sitzungssozialismus und jugendlicher Leichtsinn – die 16. Landesvollversammlug der Linksjugend [’solid] Berlin

 

Am 11.10.2014 fand im Gebäude des Neuen Deutschlands die 16. Landesvollversammlung der Linksjugend [’solid] statt. Über 40 Aktivist*innen diskutierten anstehende Projekte und Kampagnen, die Situation in Kobane und unsere interne Organisation als politischer Akteur zwischen Partei und Bewegung. Darüber hinaus wurde delegiert, gewählt und unterstützt. Aber nun der Reihe nach:

Neben der Beteiligung an und Unterstützung der im kommenden Jahr anstehenden Termine, wie der Frauen*kampftag, der G7-Gipfel, der Tag der deutschen Zukunft (TDDZ) und den Blockuppy-Protesten, die schon jetzt ihren festen Platz in unseren Kalendern haben, wollen wir im kommenden Jahr zur Prekarisierung der Lebensverhältnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen Arbeiten. Damit wollen wir ein stets latentes Problem zurück in die öffentliche Debatte tragen und die Auseinandersetzung um Wohnraum, schlecht bezahlte oder gar keine Jobs, Herausforderungen eines illegalisierten Aufenthalts usw. aus der diese Probleme individualisierenden Spirale heraus ziehen und wieder politisieren.

Neben diesen externen Herausforderungen, wollen wir ein regelmäßiges Treffen auf Landeseben etablieren, das sich sowohl inhaltlichen Debatten widmet, als auch organisatorisch Synnergie-Effekte ermöglicht. Diesen Herausforderungen will sich der neugewählte Landessprecher*innenrat (LSpR) annehmen. In die Partei Die Linke wird eine ebenfalls neu gewählte Delegation für den Landesparteitag unsere Interessen vertreten und Akzente setzten, unterstützt wird sie hoffentlich von Franziska Benda, die wir für den Landesvorstande der Partei Die Linke vorschlagen.

 

Der Stab wird weitergereicht

– die erste Sitzung des neuen Landessprecher*innenrats-

 

Am Montag den 27.10 fand die erste – konstituierende – Sitzung des neugewählten Landessprecher*innenrats (LSpR) statt. Ebenfalls eingeladen war der vorangegangene LSpR, der in einer informellen Übergabe Einblicke in seine Arbeitsweise gab. In einer Organisation wie der Linksjugend [’solid] wohnt solchen Anfängen weniger ein Zauber, denn vor allem eine Menge organisatorischer Aufgaben inne. Von diesen konnten wir schon einige abhacken, andere bleiben uns erhalten, aber trotzdem sehen wir voller Tatendrang einem Jahr spannender Zusammenarbeit entgegen. Details sind dem Protokoll zu entnehmen.

 

Auftaktveranstaltung zum Frauen*kampftag 2015

 

Am Wochenende des 15./16. November 2014 fand in Berlin die Auftaktveranstaltung zum Frauen*kampftag 2015 statt. Über 60 Menschen, aus verschiedensten Organsationen und Einzelperonen waren anwesend.

Zu Beginn erinnerte die Veranstaltung an die erfolgreiche Demonstration am 8. März diesen Jahres, mit der es gelang 5.000 Menschen auf die Straße zu bringen und dem feministischen Kampf eine neue Stimme zu geben.

Mit der Gründung von Projektgruppen zu unterschiedlichen Themen wie sexuelle Selbstbestimmung, Antisexismus, Arbeit für ein gutes Leben, Widersprüche im Bündnis,
Internationale Frauenbewegung und Feminismus in Bildung und Hochschule schaffte sich das Bündnis Frauen*kampftag die Möglichkeit, in der Auftaktveranstaltung den inhaltlichen Austausch zu zentralen Themen innerhalb des Bündnisses und mit allen Interessierten zu führen und überwiegend im Konsens erste Festlegungen für den Aufruf zum 8.März 2015 zu beschließen.

Im anschließenden Bündnistreffen wurde das Ziel formuliert, das bundesweite Bündnis Frauen*Kampftag noch breiter, noch vielfältiger und noch stärker aufzustellen. Weitere Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen. Aktuelle Informationen sind auf der Website des Bündnisses zu finden: http://www.frauenkampftag2015.de/