Pressemitteilung: Vattenfall den Saft abdrehen!

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Am 3. November Vattenfall den Saft abdrehen – Berlin kann das besser!
Unser Leben wird bestimmt von den Regeln des Marktes und der Konkurrenz – dem Kapitalismus. Doch wenn selbst die Grundversorgung – Wasser, Energie, Nahrung und Wohnung – den Regeln des Profits unterworfen sind, wird auf Kosten der Bürger_innen Umsatz gemacht.
Das Berliner Energienetz gehört seit 16 Jahren Vattenfall. Die Preise sind hoch, die Energiewende lässt auf sich warten und gerade sozial Schwächere sind von Energiearmut durch Stromsperrungen betroffen. Es geht aber auch ganz anders: Der Berliner Energietisch schlägt vor, das Energienetz zu rekommunalisieren.
Die Stadt Berlin soll ein eigenes Stadtwerk erhalten, das sozial, demokratisch und umweltfreundlich die Stadt und ihre Bürger_innen mit Energie versorgt – und das ganz ohne Profitzwang. Sozial, durch eine transparente Preisgestaltung und ein Ende der Stromsperrungen, demokratisch durch die Mitbestimmungs- und Kontrollmöglichkeiten durch die Berliner_innen und ökologisch durch 100% regenerative Energie und einer Umgestaltung des Netzes nach den Anforderungen dezentraler Stromgewinnung.
Von hohen Strompreisen und Stromsperrungen sind Menschen mit niedrigem Einkommen besonders betroffen, dazu zählen junge Erwachsene wie Auszubildende und Studierende.
Der Vorschlag des Berliner Energietischs hat es mit mehr den Unterschriften von mehr 270.000 Berliner_innen zum Volksentscheid geschafft: Am 3.11. wird über das Berliner Stadtwerk abgestimmt. Im Gegensatz zum rot-schwarzen Senat unterstützen die Grüne Jugend Berlin und die Linksjugend [’solid] Berlin den Volksentscheid – und bitten dich, dasselbe zu tun.
Für eine gerechtere, ökologischere und sozialere Gesellschaft – am 3. November ein Ja im Volksentscheid!