Verband

Verband

Die Linksjugend ['solid] ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband. Er greift in die gesellschaftlichen Verhältnisse ein und ist Plattform für antikapitalistische und selbstbestimmte Politik. Als Teil emanzipatorischer Bewegungen sucht der Jugendverband die Kooperation mit anderen Bündnispartner_innen.

Strukturen

Basisgruppen

Die Basisgruppen sind der erste Anlaufpunkt für alle, die bei uns aktiv werden wollen. Ob Aktionen planen, Konzerte organisieren oder in lokalen Bündnissen arbeiten – euch sind bei eurer Arbeit vor Ort keine Grenzen gesetzt. Die Basics findet ihr im Basisgruppenhandbuch, das ihr unter versand@linksjugend-solid.de bestellen könnt. Ihr wollt in einer Basisgruppe bei euch mit machen bzw. wenn es keine gibt selbst eine gründen? Dann meldet euch bei eurem Landesverband oder in der Bundesgeschäftsstelle. Dort erhaltet ihr weitere Infos und Unterstützung.

Bundeskongress

Der Bundeskongress ist das größte Event bei linksjugend [’solid]. Ein Mal im Jahr kommen 200 Delegierte aus dem Verband zusammen, um über die politischen Leitlinien für das nächste Jahr zu diskutieren und die Ausrichtung des Verbandes zu bestimmen. Außerdem legt der Bundessprecher*innenrat Rechenschaft über seine Tätigkeit im letzten Jahr ab und wird wieder neu gewählt.

Länderrat

Wenn der BSpR nicht so tut wie er soll – schlägt die Stunde des Länderrats. Der Länderrat setzt sich aus je zwei Delegierte pro Landesverband zusammen. Er kontrolliert, dass im Verband politisch alles mit rechten Dingen zugeht und bestätigt den Haushalt. Außerdem kann er selbst mit politischen Beschlüssen aktiv werden und beruft jedes Jahr den Bundeskongress der linksjugend [’solid] ein.

Bundesarbeitskreise

Ohne ihn wäre der Jugendverband kaum vorstellbar: Der BAK. Die Abkürzung steht für BundesArbeitsKreis. In unseren BAK können sich interessierte Mitglieder zusammenschließen, um gemeinsam, länderübergreifend zu einem Themengebiet Positonen zu entwickeln und sich inhaltlich weiterzubilden. Zudem unterstützen sie den Bundessprecher*innenrat bei Kampagnen, Veranstaltungen und Aktionen. Doch unter sich bleiben die Jugendverbandsmitglieder nicht, denn in vielen BAKs engagieren sich auch Mitglieder des Studierendenverbandes dielinke.SDS. In der Regel finden zweimal jährlich die sogenannten BAK- bzw. Verbands-Wochenenden statt. Sie bieten neue Mitgliedern die Chance die verschiedenen BAKs kennenzulernen und geben den Arbeitskreisen Zeit und Raum ihre Projekte und Aktionen zu planen und weiterzuentwickeln.

Hier klicken, um zu den Vorstellungen unserer Bundesarbeitskreise und Kommissionen zu gelangen.

Berlinplenum

Das Berlinplenum findet einmal im Monat statt und wurde als Austauschgremium ins Leben gerufen. Hier können die verschiedenen Ortsgruppen über ihre jeweiligen Aktionen und über aktuell politische Themen diskutieren. Jeden Monat gestaltet eine andere Ortsgruppe das nächste Plenum und entscheidet sich für ein zentrales Thema. Nach dem formellen Teil lassen wir dann den Abend bei Speis und Trank ausklingen.

Landessprecher_innenrat

Der Landessprecher_innenrat bildet den Vorstand von Linksjugend [’solid] Berlin. Wir haben keine Vorsitzende oder Vorsitzenden, sondern der LSpR entscheidet zwischen den Landesvollversammlungen gemeinsam. Er ist verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Umsetzung der Beschlüsse der Landesvollversammlung, hält den Geschäftsbetrieb aufrecht, und koordiniert die Arbeit des Landesverbandes. Der LSpR besteht momentan aus 5 gleichberechtigten Mitgliedern sowie einem Schatzmeister. Sie wird jedes Jahr durch die Landesvollversammlung neu gewählt.

Landesschatzmeister:
Christoph: christoph.b@solid-berlin.org

Landessprecher_innenrat (LSpR):
Deborah: deborah@solid-berlin.org
Judith: judith@solid-berlin.org
Marlene: marlene@solid-berlin.org
Mia: mia@solid-berlin.org
Louis: louis@solid-berlin.org

Kontakt LSpR: lspr-berlin@lists.linksjugend-solid.de

Landesgeschäftsführerin (LGF):
Janis: info@solid-berlin.org

Landesvollversammlung

Die Landesvollversammlung (LVV) ist das oberste beschlussfassende Vereinsorgan. Die LVV findet zweimal im Jahr statt. Hier kommen alle Mitglieder des Landesverbandes zusammen, ähnlich wie beim Berlinplenum, nur in einem formaleren Rahmen. Wir diskutieren Anträge aus den Basisgruppen, die entweder eine politische Position des Landesverbandes bestimmen oder direkte Schwerpunkte für die politische Arbeit legen. Danach richtet sich auch die Arbeit des Landessprecher*innenrates aus. Außerdem führen wir anstehende Wahlen durch und nutzen das Zusammenkommen für politische Bildung und Diskussion.

Die nächste LVV findet am 5. November 2017 statt im Rosa-Luxemburg-Saal im Karl-Liebknecht-Haus

 

Basisgruppen in Berlin

Wer wir sind
Wir sind die Linksjugend ['solid] Westberlin! Wir stehen für eine Gruppe junger Menschen aus ganz Berlin, die unabhängig von den etablierten Parteistrukturen der LINKEN agiert. Unsere Gruppe war lange Zeit eingeschlafen, doch im letzten Jahr sind eine menge junger Leute dazugekommen, die solid Westberlin neues Leben eingehaucht haben.

Gemeinsam sind wir politisch, indem wir über aktuelle Themen diskutieren, uns weiterbilden und verschiedene Protest- und Aufklärungsaktionen planen und durchführen.
Was machen wir?
Wir treffen uns wöchentlich um uns vor allem den Bereichen Antirassismus und Antifaschismus, Gentrifizierung, Friedensproteste, Feminismus und Bildung zu widmen. Da unsere Ortsgruppe bereits seit Mitte 2010 existiert, sind wir eine bunte Mischung aus „alten Hasen“ und neuen Mitgliedern – wir freuen uns immer über Neuzuwachs.
Wann und wo?
Wenn du dich für Politik interessierst, nicht nur in der Theorie sonder auch in der Praxis, dann bist du bei uns genau richtig! Ob du nun mit uns auf Demos gehen möchtest, Flyer erstellst, Aktion planst, oder dich im Bereich Social Media einsetzten möchtest, du findest deinen Platz bei uns.

Aktuell suchen wir nach Räumlichkeiten, daher finden unsere treffen an unterschiedlichen Orten statt. Schreib uns einfach auf Facebook wenn du vorbeischauen willst. Keine Sorge, selbstverständlich beißen wir!

https://www.facebook.com/solid.westberlin

ljs.webe@googlemail.com

Wenn wir nicht gerade draußen rumrennen, um gegen Kapitalismus und Staat zu rebellieren, basteln wir Stück für Stück an der neuen, besseren Welt – eine Welt ohne Armut, Herrschaft und Ausbeutung. Eine Welt ohne Sexismus, Unterdrückung und Nationen. Eine solidarische Welt, in der die Lösung sozialer und ökologischer Probleme im Mittelpunkt steht.

Deshalb arbeiten wir an einem breiten Spektrum von Tätigkeitsfeldern. So beteiligten wir uns beispielsweise an der Vorbereitung der Schulstreiks, der G8-Gipfel-, Castor- und Krisenproteste, wie Blockupy Frankfurt. Im Kiez setzen wir uns für eine lebenswerte Stadt für alle ein, engagieren uns für bezahlbare Mieten und die Rückgewinnung öffentlicher Plätze statt der Bürotürme von „Mediaspree“. Auch bei Aktivitäten gegen den Thor-Steinar-Laden und für die Silvio-Meier-Straße waren wir dabei. Wenn du auch Lust hast, dich zu engagieren, dann schau doch einfach mal Dienstagabend bei uns vorbei. Wir freuen uns immer über neue Mitstreiter*innen!
Wir sind die in Friedrichshain beheimatete Gruppe von linksjugend [’solid] Berlin, Teil des bundesweiten Jugendverbands linksjugend [’solid]

Wir treffen uns jeden Dienstag, 19.00 Uhr, im Roten Laden.

Weidenweg 17, 10249 Berlin, am U-Bhf Weberwiese
Tel: (030) 426 26 87 (Roter Laden, nach linksjugend [’solid] fragen)
rz@solid-berlin.org

Weitere Informationen findet ihr auf unserem Blog: fhain.blogsport.de

Bewege dich, damit sich was bewegt - Werde aktiv in der Linksjugend ['solid] Berlin Kreuzkölln! Jeden Mittwoch um 18 Uhr in der Wipperstraße 6 in Neukölln (nahe dem S/U-Bahnhof Neukölln).

Wir leben in einer turbulenten Welt - voller Widersprüche und Konflikte. Kriege, Bürgerkriege und Spannungen zwischen Ländern prägen die Nachrichtensendungen. Wir erleben, wie das Mittelmeer zum Massengrab für tausende Geflüchtete wird und wie in Deutschland wieder Flüchtlingsheime brennen. Angefacht durch den Rassismus von Sarrazin, Lucke, Seehofer oder rechten Bewegungen wie PEGIDA schnellt die Anzahl rechter Übergriffe in die Höhe. Vom Jahr 2012 auf das Jahr 2014 versechsfachte sich die Zahl der Attacken gegen Asylbewerberheime.

Doch auch andere Formen von Diskriminierung gehören zum Alltag. Sexismus gibt es nach wie vor in unterschiedlichen Formen, sei es physische Gewalt gegen Frauen, Objektifizierung in der Werbung oder wirtschaftliche Diskriminierung. LGBTQI* erfahren immer wieder, was es heißt, als nicht „normal“ zu gelten und Parteien wie die AfD hetzen gegen eine willkürlich erdachte „Homo“-Lobby. Gleichzeitig erleben wir, wie durch die steigenden Mieten Menschen an den Stadtrand gedrängt werden und vor allem junge Leute vor der Frage stehen, wie sie sich ihre Wohnung leisten sollen. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Das Privatvermögen in Deutschland wird auf ca. 10 Billionen Euro geschätzt. Das reichste Tausendstel besitzt davon zwischen 14 und 16 %, das reichste Prozent besitzt rund ein Drittel. Dieses Geld fehlt an den Schulen und Unis, Ausbildungsplätze sind rar und uns allen ist klar das Leistungsdruck keine leere Phrase sondern fester Bestandteil unseres Alltags ist. Das klingt alles nicht nur ziemlich scheiße, es ist auch ziemlich scheiße. Aber sollen wir uns mit den Zuständen auf der Welt und in diesem Land einfach abfinden? Nein - wir sind überzeugt, dass eine andere Welt kein bloßes Wunschdenken sondern möglich ist und wir sind bereit für so eine Welt zu kämpfen.

Wer sind wir überhaupt?

Wir sind die Linksjugend ['solid] Berlin Kreuzkölln, eine Gruppe junger Menschen, die sich als politisch links versteht, d.h. unter anderem, dass wir gegen Rassismus und Nazis auf die Straße gehen, uns gegen jede Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen aussprechen und für sozialistische Demokratie weltweit eintreten. Bundesweit sind wir Teil der Linksjugend ['solid], somit stehen wir zwar nah bei der Partei DIE LINKE, bleiben aber unabhängig. Wir sind keine Karriereristen. In der LINKEN stehen wir für einen kämpferischen und unangepassten Kurs ein.

In der letzten Zeit liegt unser politischer Schwerpunkt besonders auf antirassistischer und antifaschistischer Arbeit, doch auch unsere antisexistischen Kampagnen und Aktionen waren sehr erfolgreich. Unsere Kampagne „Occupy Barbie-Dreamhouse“ zog hunderte Menschen (vor allem Frauen) auf die Straße gegen Sexismus in der Werbung und ein rosarotes Barbie-Dreamhouse am Alex. International wurde über diese Aktionen in der Presse berichtet. Wir beteiligten uns an den Refugee-Protesten rund um den O-Platz und die Gürtelstraße und demonstrierten gegen rechte „Bürgerinitiativen“ in Hellersdorf und Marzahn. Wir waren mit dabei als im April 4.000 SchülerInnen gegen die geplante Asylrechtsverschärfung gestreikt haben und stellen uns jeden Montag gegen die Bärgida-Vollidioten auf den Washingtonplatz. Nazis und Rassisten wollen wir nicht die Stadt überlassen. Rassismus existiert aber nicht nur bei den Nazis. Er existiert genauso im unmenschlichen Asylrecht,welches Geflüchtete in „gut“ (also nützlich für Deutschland wegen des Fachkräftemangels) und „schlecht“ (also nicht ökonomisch verwertbar) einteilt. Rassismus und vor allem antimuslimischer Rassismus findet sich auch bei Parteien wie der AfD oder der CSU. Seehofer, AfD und NPD überschneiden sich in ihrer Rhetorik, wenn sie erklären, „Deutschland könne nicht das Sozialamt für die ganze Welt sein.“

Antirassismus und Feminismus sind jeweils Teil unser Arbeit. Wir glauben, um sie erfolgreich zu bekämpfen, müssen wir Rassismus und Sexismus in den Kontext des kapitalistischen Systems setzen. In diesem System sind sie Spaltungsmechanismen, um die Unterdrückten und Ausgebeuteten zu spalten.Besonders die letzten Jahre haben gezeigt, dass dieses System ausgedient hat. In Deutschland werden die Reichen seit Jahren immer reicher, während die Armut in der Bevölkerung weiter wächst. International erzeugt dieses System Krisen wie die globale Wirtschaftskrise und die Euro-Krise als Teil davon. Kriege von kapitalistischen Staaten werden wegen wirtschaftlicher, geopolitischer Interessen geführt, um Einflussspähren und Absatzmärkte zu sichern. Die Bundeswehr braucht keine Panzer, um in Afghanistan Brunnen und Schulen zu bauen – darum geht es bei den Kriegen der NATO auch nicht. Deswegen verbinden wir unseren Kampf gegen Militarismus oder Rassismus mit unserem Kampf gegen den Kapitalismus. Wir verstehen uns als SozialistInnen, d.h. wir wollen eine Gesellschaft, in der die Produktion nach den Bedürfnissen der Menschen demokratisch und nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten geplant wird. Wir wollen eine Welt ohne Unterdrückung, Diskriminierung, Krieg, Umweltzerstörung und Ausbeutung.

Dieses Ziel erreichen wir aber nur wenn wir uns organisieren. Komm zu unseren wöchentlichen Treffen am Mittwoch um 18 Uhr in der Wipperstraße 6 in Neukölln. Dort diskutieren wir politische Fragen, bereiten Demonstrationen & Flyerverteilungen und natürlich die Weltrevolution vor. Werde mit uns aktiv, für eine Welt ohne Kapitalismus.

*Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer, Inter

Hey Leute, wir befinden uns gerade im Aufbau einer neuen Gruppe im Osten Berlins. Wir treffen uns immer mittwochs um 18 Uhr in der Bezirksgeschäftsstelle der Volkssolidarität Lichtenberg in der Einbecker Straße 85, 10315 Berlin (4.Stock).