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„Gemeinsam Blockieren!“ -
Polizei versucht antifaschistisches Engagement zu unterbinden.
Am 19. Januar 2010 wurden in Dresden und Berlin von der Polizei
Razzien gegen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ durchgeführt.
Dabei wurden Computer und Plakate beschlagnahmt.
Die Aufforderung
"Gemeinsam blockieren" stellte in den Augen der
Staatsanwaltschaft einen Aufruf zur Straftat dar. Der Widerstand
gegen rechtes Gedankengut wird somit kriminalisiert. Menschen, die
sich dagegen einsetzen, sollen eingeschüchtert werden.
Am Mittwoch, den
20. Januar 2010, einen Tag nach den Razzien, kam es in Berlin zu
Festnahmen einer Bundestagsabgeordneten und vier weiteren linken
Aktivist_innen, nachdem diese eben besagte
Plakate aufhängen wollten. „Wir verurteilen das Vorgehen der
Berliner Polizei aufs Schärfste. Unter den Festgenommenen
befanden sich auch minderjährige Aktivist_innen. Es wird somit
versucht, Engagement gegen rechte Ideologien
und Geschichtsrevisionismus zu unterbinden.“ erklärt Christian
Zopf, Landessprecher der Linksjugend ['solid] Berlin.
Vorallem die
sächsische Landesregierung versucht, den Protest gegen Europas
größten Nazi-Aufmarsch am 13.Februar aus der Dresdener
Innenstadt heraus zu halten. Dabei geht es ihr weniger um die Nazis,
denn diese liefen bereits 2009 ausserhalb der Altstadt. Es soll
verhindert werden, dass das Gedenken an den Mythos der „Opferstadt
Dresden“ allgemein gestört wird. Dieser Mythos gehört
heute noch in vielen Teilen der Gesellschaft zum common sense.
Der Mobilisierungstrailer:
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Der Landessprecherinnenrat der
Linksjugend ['solid] Berlin solidarisiert sich mit Rigo und Yunus,
welche seit dem 1.Mai 2009 unschuldig in Untersuchungshaft sitzen.
Den
beiden Jugendlichen wird vorgeworfen am Abend des 1.Mai in Berlin
Kreuzberg einen Molotowcocktail in Richtung Polizei geschleudert zu
haben. Dabei wurde eine junge Frau durch brennbare Flüssigkeit
verletzt. Augenzeugenaussagen, Bildmaterial und weitere Beweise, so
zum Beispiel, dass keinerlei Spuren, die von einem Molotowcocktail
zeugen, an der Kleidung gefunden wurden, entlasten die beiden
Schüler. Doch die Justiz strikt ein Konstrukt aus Lügen und
Vertuschungen, um zwei Unschuldige in einen politischen Schauprozess
zu verknacken. Die Aussagen zweier Zivilpolizisten, welche die Tat
beobachtet haben wollen, sind voller Widersprüche – dies ist
für das zuständige Gericht jedoch kein Grund zumindest von
einer Entlassung aus der Untersuchungshaft der beiden abzusehen, bis
es ein Urteil gibt. Die Prozesstage gegen die beiden gleichen einer
rechtsstaatlichen Farce, der Glaube an die Gerechtigkeit schwindet
mit jedem Tag für alle Beteiligten. Polizeilicher Staatsschutz,
Justiz und der Rot-Rote Senat stehen unter Handlungsdruck. Opposition
und Medien wollen Ermittlungserfolge sehen im Kampf gegen sich
regenden Widerstand in Berlin und schüren permanent Hass und
Vorurteile gegenüber Linken. Dabei schrecken sie auch nicht vor
den Schicksalen einzelner Menschen zurück. Wir fordern ein Ende
der Kriminalisierung von linken Personen und Bewegungen. „Rigo und
Yunus sind unschuldig, das weiß auch die Justiz“ ist sich
Christian Z., Landessprecher der Linksjugend ['solid] Berlin, sicher.
„Sie will die Beiden nur verurteilen um lediglich ein 'Abschreckungsszenario' zu schaffen - dies gibt sie sogar selber
zu“, so Z. weiter. Wir fordern den Senat auf Stellung zu beziehen
und sich dafür einzusetzen, dass Rigo und Yunus einen fairen
Prozess bekommen um endlich freigesprochen werden zu können!
Am Samstag dem 19.12.2009 beginnt um 14
Uhr eine Demonstration in der Weinmeisterstraße vor der
Waldorfschule Mitte. Kommt zahlreich und zeigt eure Solidarität
mit Rigo und Yunus.
Link zur Soliseite: http://www.yunus-rigo-prozess.de/
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Raus zur Demo: 26.11. 20 Uhr Oranienplatz (Kreuzberg)!
Nach
der Räumung des linksalternativen Hausprojekts und des Umsonstladens in
der Brunnenstraße 183, rufen wir zur Demonstration auf! Die Polizei
räumte das Haus am 24.11., obwohl gültige Mietverträge und nur fünf
Räumungstitel existieren.
Die
Verantwortung für die Räumung liegt vor allem beim Berliner Senat. Der
Eigentümer Kronawitter stand in Verhandlung mit dem Hausprojekt und war
stets bereit das Haus an die Bewohner_innen zu verkaufen, wenn er ein
zentrales Ersatzgrundstück bekommen kann. Ein geeignetes Grundstück in
der Ackerstraße war im Gespräch - wurde aber dann im Juli 2008 vom
Liegenschaftsfonds des Landes Berlin fahrlässig anderweitig verkauft!
Doch
darüber hinaus wurde auch dem Eigentümer von Seiten der Bewohner_innen
bereits im Sommer angeboten, die fünf Wohnungen mit Räumungstitel an
ihn zu übergeben - Kronawitter lehnt das jedoch ab!
Das
ist nun der zweite Fehlschlag der Berliner Polizei innerhalb weniger
Tage. Nachdem zuletzt bei einer Fahndung nach einem mutmaßlichen
Sachbeschädiger, rechtswidrig Objekte in der Liebigstraße durchsucht
wurden, die in keinem Zusammenhang mit der Fahndung standen. Wir
kritisieren das völlig überzogene Polizeiaufgebot in der Brunnenstraße,
sowie die ständigen Patrouillen und die entwürdigende
Personenkontrollen vermeintlich linker Personengruppen, vor allem in
Friedrichshain-Kreuzberg. Das Vorgehen der Berliner Polizei, die sich
stets als "deeskalierend" rühmt, ist mehr denn je provozierend.
Offenbar will man alternative Wohnprojekte kriminalisieren und man
scheut sich auch nicht davor die Boulevard-/ Medien mit
Falschinformationen zu füttern, um die Öffentlichkeit gegen alternative
Wohnkulturen aufzuhetzen Wir fordern den Senat zu einem Kurswechsel
auf, erstens die "Freunde und Helfer der Berliner Polizei" wieder unter
Kontrolle zu bekommen, als auch ihrer Verantwortung gerecht zu werden,
die Fehler bei den obengenannten Verhandlungen mit der Brunnenstraße
183 und Polizeiaktionen einzugestehen und kooperativ zu werden.
Innensenator Körting hat das Maß abermals überdehnt und muss
Konsequenzen ziehen, in dem er seinen Stuhl räumt.
Wir fordern die
Partei DIE LINKE auf, ihr Handeln zu überdenken, ihre Fehler zu
korrigieren und die SPD, sowie den Innensenator und seine Polizei in
die Pflicht zu nehmen, endlich für ein kulturelles und weltoffenes Berlin einzutreten. Schluss mit Repressionen! Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, muss diese Koalition endlich beendet werden.
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Und einsteigen in eine selbstbestimmte, radikale junge Linke. Ein offener Brief an die SAV-Mitglieder im Jugendverband.
Liebe Genossin, Lieber Genosse,
In der SAV gibt es viele junge Genossinnen und
Genossen mit dem Herz an der richtigen Stelle und guten Positionen im
Kopf! Aber es scheint, als werden sie durch soziale und strukturelle
Kontrolle an eine Organisation gefesselt, die sie ausbeutet und bei
abweichender Meinung gegebenenfalls auch ‚wegwirft‘. Selbstbestimmte
und fortschrittliche Politik sieht unserer Meinung nach anders aus.
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>>> Linksjugend ['solid] Berlin entsetzt über Polizeieinsatz bei squat Tempelhof LandessprecherInnenrat
Am Samstag, den 20.6.2009, demonstrierten etwa 5000 Menschen für eine
Öffnung des Flughafens Tempelhof für die selbstbestimmte Nutzung durch
Berlinerinnen und Berliner. Dazu hatten verschiedenste Menschen zu
Kundgebungen und Straßenfesten rund um den ehemaligen Flughafen
eingeladen, von denen aus gemeinsam das Flughafengelände besetzt werden
sollte. Am Rande dieser bunten und friedlichen Aktionen kam es immer
wieder zu Provokationen seitens der Polizei. weiterlesen..
>>> "Diese Schule wird bestreikt“ LandessprecherInnenrat
Die heiße
Mobilisierungsphase zum Bildungstreik vom 15. bis 17. Juni 2009 hat
begonnen. Die linksjugend [`solid] Berlin tourt in den letzten zwei
Wochen vor dem Streik durch die Berliner Bezirke. Wir wollen
SchülerInnen über den Bildungsstreik informieren, für die
Groß-Demo am 17 Juni mobilisieren und anregen, eigene Aktionen im
Rahmen des Streiks zu organisieren. weiterlesen...
>>> Berliner Polizei mit friedlicher Demo
scheinbar unzufrieden - Demonstrationsfreiheit in Berlin nur noch mit
polizeikonformen Klamotten? LandessprecherInnenrat
Die
linksjugend
[`solid] Berlin unterstützt die Antinationale Kampagne
eines breiten Berliner Bündnisses, welche sich gegen „die Herrschaft
der falsche Freiheit“ wendet und im Superjubiläumsjahr 2009 gegen
Nationalismus aufklären will. Auftakt dieser Kampagne war eine Parade
am 23. Mai 2009 in Berlin. Hierbei kam es von Seiten der Polizei
mehrfach zu Einschränkungen des Demonstrationsrechtes. Am Startplatz
musste der Zug mehr als eine Stunde ausharren bis die Demonstration beginnen konnte. weiterlesen...
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